Schreibwerkstatt - unser Kurs vom 15. bis 16. Juni 2011

Reise ins Glück - ein modernes Märchen entstanden in unserer Schreibwerkstatt

Es war einmal ein Mädchen namens Anna. Dieses Mädchen war besonders lieb und schön. Eines Tages fuhr das Mädchen mit ihrer Großmutter mit dem Zug nach Rom. Der Zug musste durch viele lange dunkle Tunnels fahren.
Anna hatte eine wenig Angst und glaubte, dass der böse Wolf gleich aus dem dunklen langen Tunnel springt.
Zum Glück kann die Oma sie beruhigen und gibt ihr Tee zum Trinken.
Doch plötzlich bricht ein großes Feuer im Tunnel aus. Die Flammen lodern heiß und rot. Der Schaffner schreit: „Alle Fenster schließen“. Ein Hund fängt an zu bellen und warnt die anderen Zuggäste. Der Zug kann aus dem brennenden Tunnel herausfahren. Da kommt der Prinz mit seinem Pferd geritten und rettet mutig Anna und die Oma aus den heißen Flammen. Er reitet mit ihnen zu seinem Schloss. Der Prinz namens Wilhelm schenkt Anna sein Herz und Anna wird es ganz warm. Es ist der gute Geist der Liebe zum Leben.
Zur Hochzeit schenkt Wilhelm seiner Ann seine Truhen mit viel Geld, Gold und Silber. Anna wird nun eine Prinzessin. Ihre Flitterwochen verbringen die beiden in Mallorca und fahren dort mit einem Auto die Insel ab. Bei einem Fußballstadion wird ihnen das Auto gestohlen. Dann fahren sie mit dem Auto zurück und schreiben der Oma eine Karte aus Spanien.
Alle sind reich und glücklich und küssen sich.

Autoren: Andrea Fischer, Andrea Thoma, Gabi Lindenthal, Alexander Rauch, Benedikt Uhl, Lothar Schäfer
Kursleitung: Martina Auer und Petra Boxleitner 


Selbstständig wohnen - unser Kurs vom 7. bis 9. Mai 2010

Unser Weg in ein selbstständiges Leben - Christian-Alexander Rupf, ein Teilnehmer, berichtet:

Am Freitag haben wir - Klaus Wohlleb, Elisabeth Stangl-Wohlleb und Christian -Alexander Rupf - uns mit unseren Assistenten Ingrid Seybold und Franz Schweitzer im Café des Einstein Hauses der Ulmer Volkshochschule bei einem
Kaffee getroffen. Wir haben uns zunächst vorgestellt und überlegt, wie wir unser Trainingswochenende gestalten wollen.
Wir alle wollen ja den Weg in ein weitgehend selbstständiges und selbstbestimmtes Leben gehen.
Zunächst sind wir dann alle gemeinsam mit der Linie 1 an die Haltestelle des Donaustadion gefahren, da sich die Trainingswohnung dort in der Nähe befindet. Als wir dort angekommen sind, haben wir alle erst einmal die Zimmer bezogen.
Danach haben wir uns im Wohnzimmer getroffen und überlegt, was Menschen mit Einschränkungen wichtig ist , und was wir lernen wollen. Dabei ging es zum Beispiel auch darum, wie gestalte ich meine Freizeit, wie kaufe ich gut und günstig ein, wie gehe ich mit meiner Nachbarschaft um, wie wasche ich meine Wäsche und vor allem bei welchen Temperaturen, wie teile ich mir mein Geld, so ein dass es mir einen ganzen Monat langt, wie gehe ich mit Behördenpost um, sind dort auch Fristen enthalten , was brauche ich alles für ein Frühstück, Mittagessen und Abendessen.
Und wir haben noch gemeinsam überlegt, wie wir den nächsten Tag gestalten wollen. Wir haben alle beschlossen, dass wir alle auf das Schulfest der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule gehen, da ich selbst Schüler an dieser Schule war und das Schulfest nur alle 2 Jahre stattfindet; allen, die mit dabei waren, hat dieser Ausflug an meine alte Schule gefallen und am selben Abend haben wir unserer Assistentin Ingrid ihr Lieblingsessen Pellkartoffeln mit Käse gekocht, was uns allen sehr geschmeckt hat.
Danach sind Klaus, Franz und Ingrid noch etwas Spazieren gegangen, während Elisabeth den Küchendienst übernommen hat. Ich habe mich in das Wohnzimmer zurückgezogen und habe mich mit dem Verfassen des Berichtes befasst, während neben bei ein bisschen Musik von meiner Lieblingsgruppe PUR lief.
Wir können nur jedem Behinderten (Menschen mit Einschränkungen) nur Mut machen, den Schritt in eine eigene Wohnung oder eine Wohngemeinschaft zu wagen. Vor allem dann, wenn man Eltern und Geschwister hat, so wie bei mir, die die Entscheidung mittragen.
Zum Schluss noch Kommentare der Teilnehmer: Elisabeth fand den Kurs gut, Franz fand, die Gruppe hat gut miteinander harmoniert, Ingrid fand es lieb, dass ihr Lieblingsessen gekocht wurde, Klaus wäre abends noch gerne weg gegangen.